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Nach drei Aufenthalten im schönen Süden Portugals, der Algarve,
sollte erstmalig ein anderes Ziel innerhalb Portugals angesteuert werden. Nicht, dass die schroffen Küstenabschnitte der Felsenalgarve samt des ausgewogenen Klimas nicht mehr gefielen, diese Region bleibt weiterhin ein stets zu besuchendes
Reiseziel, doch las ich wiederholt über die Küstenregion von Estoril (Costa do Estoril) westlich Lissabons. Trotz des für diesen Bereich Portugals sehr knappen Reiseführerangebotes gaben die
tiefgründigeren Recherchen im Internet den Ausschlag, einen 2-wöchigen Urlaubsaufenthalt im Ort Cascais zu beschliessen. Da das Pauschalangebot, sprich Flug plus Hotel, bei den sonst
hinlänglich bekannten Veranstaltern für diese Region fast als nicht vorhanden gelten kann, wurde doch ein den Wünschen entsprechendes, attraktives Paket beim Kölner Portugalspezialisten Olimar entdeckt.
Gebucht wurde somit ein Doppelzimmer nur mit Frühstück im 4-Sterne Hotel Vila Galé Village Cascais, vier Flugstrecken (Hannover - Mallorca - Lissabon und zurück per Carrier AirBerlin)
sowie zwei Taxitransfers (Flughafen Lissabon - Hotel und zurück). Der etwas umständliche Weg via Palma de Mallorca liess sich nicht vermeiden, da keine Direktflüge verfügbar waren - was
allerdings in der Konsequenz die Reisezeit spürbar erhöhte. Durch gute Erfahrungen bedingt wurde der stets in Portugal mitgebuchte Mietwagen erneut über die deutsche Firma Sunny Cars, die als Vermittler auftritt, schon im Vorfeld mit
Hotelzustellung geordert. Da es ausreichte, das Fahrzeug 11 Tage zu nutzen, wurde der erwähnte Taxitransfer mitgebucht, der die eigene Autofahrt durch das bis dato unbekannte Areal Lissabon vermied. Auch bei dieser Mietwagenbuchung klappte
alles zur vollsten Zufriedenheit, da der örtliche und in Portugal bekannte Vermieter Auto Jardim alles perfekt organisierte und der vorab gezahlte Preis incl. enthaltener Extras als sehr passend gelten kann.
Kurzer Anriss der Ortsgeschichte
Ursprünglich war Cascais als kleiner, heimeliger Fischerort bekannt, der die ursprünglichen Grundzüge des portugiesischen Lebens am Meer abbildete. Auch war es der Ort, den die
Seefahrer, die Lissabon in westlicher Richtung über den Fluss Tejo in Richtung des offenen Atlantiks verliessen, als letzte Wohnsiedlung zu Gesicht bekamen. 1579 wurde der Ort besetzt
durch die Spanier, bis 1807 die französischen Eroberer den Palácio da Citadela zum Hauptquartier ihrer Militärtruppen erklärten. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging der Handel mit dem
Fischfang zurück, was eine gewisse Armut
hervorrief. Als jedoch im Jahr 1870 der König Luís I beschloss, die Festung Citadela zu seiner Sommerresidenz umzubauen, begann der Wandel Cascais'. Fortan nahm der elegante Charakter des Ortes zu, was auch viele Aristokraten und
Reiche dazu bewog, dort Paläste und schmucke Gebäude zu errichten. Die Anbindung an die Hauptstadt Lissabon wurde im Fortgang durch den Bau der ersten elektrischen Eisenbahnlinie Portugals verbessert, was auch andere positive
Effekte entstehen liess.
Während des zweiten Weltkriegs erkoren zahlreiche Könige und Staatsoberhäupter Europas Cascais und Estoril zu ihrer sicheren
Zufluchtsstätte. Einhergehend mit dieser Entwicklung folgten weitere Persönlichkeiten, Aristokraten, Politiker und Schauspieler, was die Einwohnerzahl Cascais' deutlich in die Höhe
schnellen liess. Heutzutage zeigt sich Cascais zwar im Bereich des Fischerhafens nach wie vor romantisch und ursprünglich, kann aber mit nun gut 30.000 Einwohnern wahrhaftig nicht mehr als Dörfchen bezeichnet werden.
CASCAIS -- EIN ÜBERBLICK
Den Rang als elegant wirkender Badeort hat Cascais, etwa 25 km westlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gelegen, auch in heutiger Zeit nicht verloren. Vis à vis, also in Sichtweite
zum ebenfalls mondänen Küstenort Estoril mit seinem Casino und der bekannten Rennstrecke, hat dieser teils etwas schroff wirkende Küstenabschnitt seinen eigenen Charme. Die Dichte an
historischen Gebäuden und Stätten ist hier, im Gegensatz zu Lissabon, eher gut überschaubar - was nicht heissen soll, dass es hier nichts zu sehen gibt. Über das Jahr betrachtet herrscht in
Cascais ein sehr ausgeglichenes, angenehmes Klima. In den Sommermonaten wird es selten extrem heiss werden, da der nahe Atlantik stets eine frische Brise wehen lässt. Doch auch im
Winter ist der Ort ein lohnenswertes Ziel, denn Frost ist hier ein Fremdwort - die Temperaturen sinken selten unter 10°C.
Anreise
Verkehrstechnisch ist Cascais trotz seiner Lage im fast äussersten Westen
Kontinentaleuropas von Lissabon aus gut erreichbar. Die S-Bahn Linie von Lissabons Endbahnhof Cais do Sodré bringt den Besucher in rund 30 Minuten zu einem günstigen Fahrpreis direkt zum Endbahnhof von Cascais, der nahe
des Ortszentrums gelegen ist. Nutzer von Mietfahrzeugen können entweder die schnelle Route über die kostenpflichtige Autobahn A 5 wählen, die nördlich
von Cascais endet, oder, bei mehr Zeit und Muße, die gut ausgebaute und fast stets am Wasser entlangführende Nationalstrasse N 6 nutzen. Eine alternative, einfache Taxifahrt vom Flughafen
Lissabon nach Cascais schlägt mit rund 40.- EUR zu Buche, parallel wird vom Flughafen selbst aber auch ein pauschaler Taxigutschein angeboten. Ein regelmässig verkehrender
Airport-Shuttlebus des lokalen Anbieters ScottUrb bringt die Reisenden, ohne Aufschlag für den Gepäcktransport, noch günstiger nach Cascais bzw. Estoril.
Tourismusbüro
Der erste Weg des Ortsbesuchers bzw.
Reisenden sollte zum im Zentrum gelegenen Tourismusbüro in der Rua Visconde da Luz führen, das tagtäglich, auch am Wochenende und an Feiertagen, geöffnet ist. Dort erhält man unter anderem kostenlos eine exzellente
Ortskarte von Cascais, die auf der einen Seite den gesamten Ort bis nach Estoril strassengenau abbildet und auf der Rückseite zusätzlich eine grossflächige Übersicht über die gesamte Region von Lissabon bis etwa 30 Kilometer nach Norden
bietet. Diese Karte sollte der Besucher stets parat haben, um sich besser im Ort zurechtzufinden. Einziger Nachteil für Mietwagennutzer: Die im Ort vorhandenen Einbahnstrassen sind leider nicht entsprechend gekennzeichnet ...
POI -- points of interest
Das Zentrum des ursprünglichen Cascais befindet sich im Bereich des Hafens,
wo man nach wie vor zahllose kleine, bunt bemalte Fischerboote in der Bucht umherdümpelnd findet und den Fischern beim Flicken ihrer Netze zusehen kann. In diesem unteren Bereich des Ortes, der lebhafteren Unterstadt, direkt
am Ministrand namens "Praia da Ribeira", hat auch das mit schönen Azulejos (Kacheln) verzierte Rathaus der Stadt (Câmara Municipal) seinen Standort. Ein
paar Schritte weiter Richtung Zentrum liegt der belebte Platz "Largo Luís de Camões", wo neben zahlreichen, kleinen Geschäften auch Bars und Restaurants zu finden sind. In diesem Bereich,
unter dem Hotel Baía, befindet sich auch eine kostengünstige Tiefgarage.
Cascais ist durchsetzt mit vielen kleinen und grösseren
Grünflächen, die mit ihren vorhandenen Bänken immer wieder zum Verweilen einladen. Stets im Blick behalten werden sollten die schönen Fassaden der teils klassischen Villenbauten im Ort. In östlicher Richtung des im
vorherigen Absatz genannten Platzes befindet sich die übersichtliche, aber nett anzusehende Fussgängerzone von Cascais. Hier haben zahlreiche, kleinere Geschäfte und Cafés ihre Heimat, die neben dem üblichen Touristentrödel
auch landestypische Waren im Programm haben. Folgt man der Fussgängerstrasse, ein Blick in die Seitengassen ist immer interessant, wird man auf den Bahnhof des Ortes treffen. Direkt dahinter befindet sich unübersehbar das
architektonisch moderne Shopping Center "CascaisVila", in dem zahllose kleine und grössere Geschäfte zum Einkauf oder etliche Restaurants im oberen Stockwerk zum Besuch
einladen. Von der Terrasse an dieser Stelle hat man auch einen sehr schönen Ausblick über die Küstenlinie in Richtung Estoril. Das Einkaufszentrum ist voll klimatisiert und beherbergt auch eine sehr helle, preiswerte Tiefgarage.
Wer des Gehens noch nicht müde ist, schwenkt nun in die Richtung des kleinen Strandes "Praia da Rainha", zu finden im Bereich der Fussgängerzone in Richtung der Bucht von Cascais. Neben
der netten Aussicht mit Möglichkeit, einen Cappuccino zu geniessen, beginnt ein Stück östlich davon die Fussgängerpromenade via Monte Estoril nach Estoril selbst - direkt am Wasser entlang.
Vom Rathausplatz her kommend kann auch die
Oberstadt gut zu Fuss erforscht werden, auch wenn etliche Meter einer Steigung zurückgelegt werden müssen. Oben angekommen, die restaurierte Festung "Cidadela de Cascais" kann als erstes Ziel gelten, ist ein schöner
Rundumblick auf die Bucht vor Cascais, die Meereslinie in Richtung Estoril sowie der auf den recht neuen Yachthafen des Ortes ("Marina de Cascais") gegeben. Das Fort kann auch besichtigt werden und dient wiederholt als
Austragungsstätte etlicher Veranstaltungen. Der Hauptstrasse folgend erreicht man einen kleinen Kreisverkehr, an dessen hinterer Flanke das in frischen Farben neu gestaltete Kulturzentrum Cascais' zu sehen ist. In diesem "Centro
Cultural" finden regelmässig Ausstellungen und kleinere Konzerte statt.
Ein Rechtsschwenk an diesem Kreisverkehr (Platz "Largo da Assuncão") führt
den Fussgänger fast direkt zum Meeresmuseum, dem "Museu do Mar" (Rua Júlio Pereira de Mello), in dem eine grosse Bandbreite der seefahrenden Geschichte von Cascais anhand von Exponaten zu erforschen ist. Wer nun ein
wenig Entspannung und den kühlenden Schatten hoher Bäume sucht, wird direkt gegenüber fündig. Hier liegt der üppige, städtische Park von Cascais mit dem Eigennamen "Parque Marechal Carmona", der, wie vor Ort auffiel, auch
den Einheimischen und Wochendausflüglern gern als Ziel dient. Dieser schöne Park grenzt an seiner Südflanke, wo zum Erstaunen ein echter, deutscher Biergarten in netter Umgebung seine Produkte anbietet, direkt an das 4-Sterne Hotel Vila Galé Village Cascais. Daher weiss ich nun auch, welche Art von
Tönen freilaufende
Pfauen von sich geben. Inmitten dieses Parks, der kreuz
und quer mit befestigten Wegen durchzogen ist, findet der Besucher schattige Plätze unter hohen Bäumen, kleine Teiche mit Wasservögeln und Schildkröten, einen Minizoo sowie eine sehr grosse Wiese (Begehen erlaubt) mit einem
angrenzenden Spielplatz. Ein kleines, idyllisches Café ist hier ebenfalls zu finden. Angrenzend an den Park wurde die mit Zuschauertribünen versehene Pferderennbahn angelegt, auf der wiederholt entsprechende Veranstaltungen stattfinden.
Am südwestlichen Ende des Parks hat das Museum "Museu Condes de Castro Guimarães"
seinen Standort in einem wirklich prachtvollen Palastgebäude, direkt angrenzend an die aus Naturstein erbaute Brücke vor dem im Grunde nicht vorhandenen, aber bekannten Strand "Praia de Sta. Marta". Schön anzusehen und gut
geeignet für eine kleine Pause bietet sich auch das kleine in die Felsen hinein gebaute, nur mit einer Terrasse als Sitzmöglichkeit versehene, Restaurant am "Praia de Sta. Marta" an. Wer nun noch nicht des Gehens müde geworden sind,
macht sich auf den ca. 1 km langen Fussweg zum "Boca do Inferno" (Höllenschlund) von
Cascais, der auch ein festes Ziel im Tourenplan vieler Reisebusse
ist. Aufgrund der bei starkem Wellengang fast ohrenbetäubenden Geräusche der sich innerhalb einer Felsenöffnung brechenden Wellen entstand der Eigenname dieses nahen Ausflugszieles. Diese imposante Felsformation kann
von verschiedenen Seiten betrachtet werden, vor Ort befindet sich zudem ein gutes Restaurant und weiterhin ein Imbiss.
Auf dem Rückweg in die Unterstadt bietet es sich
an, vor Erreichen der "Cidadela" nach rechts abzuschwenken. Dort befindet sich der ziemlich neue Yachthafen von Cascais, der nach der Eröffnung nicht von jedem hochgelobt wurde. Einige kleine Geschäfte sowie etliche
Restaurants verschiedener Facon bieten sich hier zur besonders am Abend gefrönten Einkehr an. An den Wochenenden fallen offensichtlich die Städter hier konzentriert ein, wie auffiel - was aber kein Manko ist. Die Grösse, Anzahl und
Ausführung der hier liegenden Schiffe, Boote und Yachten kann zwar einem Ort wie Vilamoura an der Algarve nicht das Wasser reichen, aber immerhin sind sie nett anzusehen. Von diesem Hafen aus kann der Fussweg in Richtung
Unterstadt auch am Wasser entlang erfolgen, da man über diesen Weg wieder die dann fallende Hauptstrasse zum Ortskern erreicht.
Einige der nördlichen Bereiche von Cascais ähneln, bedingt durch das stete Wachstum des Ortes,
mittlerweile fast wie jede andere Wohnsiedlung in Europa - nur die Farben der Gebäude wirken etwas sympathischer auf den Betrachter.
Essen und Trinken in Cascais
Aufgrund der bewussten Buchung eines Hotels ohne obligatorische Halbpension, sondern nur mit Übernachtung samt Frühstück, war es notwendig, sich an jedem Abend aufzumachen, ein
geeignetes Restaurant zu finden. Da das gebuchte Hotel dicht am Yachthafen (Marina de Cascais) und ebenso nur unweit des Zentrums gelegen war, war am Abend ein meist
überschaubarer Fussmarsch ausreichend, um eine geeignete Lokalität zu finden. Im Bereich des Yachthafens sind etliche Restaurants verschiedener Stile zu finden, die zusätzlich zum
Innenbereich auch grundsätzlich Sitzmöglichkeiten im Freien bieten. Sitzplatzreservierungen sind nicht unbedingt notwendig, allerdings sind beliebte Sitzplätze später am Abend, insbesondere an Wochenenden, eher einmal besetzt.
Respektive des noch Existierens der folgend erwähnten Restaurants am Standort Cascais folgen einige Hinweise zu den besuchten Lokalitäten. Da die Dichte der diese Region besuchenden,
deutschsprachigen Reisenden eher sehr überschaubar ist, scheint es fast unabdingbar, auch englische Sprachkenntnisse mitzubringen. Zwar sind einige Speisekarten mehrsprachig erstellt worden, doch ist es hier mit Deutsch nicht sehr weit her.
> Yachthafen:
- Mehrfach besucht wurde das Restaurant "Cervejeira Lusitana", wobei dieser Standort am Hafen
ein Ableger einer portugiesischen Kette ist. Aussen- und Innengastronomie, sehr freundliche Bedienung, Komplettmenüs mit eigener Zutatenwahl möglich, Spezialität und Empfehlung
Pfeffersteak, kurze Wartezeiten auf das Essen. Komplettpreis für zwei Personen incl. einer Flasche lokalen Rotweins (0,7 L trocken) sowie Espresso bei 28.- bis 34.- EUR.
- Einmal besucht wurde das fast nebenan liegende Restaurant "Mercearia Vencedora", das hier mit zwei eigenständigen Räumlichkeiten angesiedelt ist (italienischer + brasilianischer
Einschlag). Hier war es fast immer voll, was auf einen guten Ruf und hohe Qualität schliessen liess - und was sich beim Besuch auch bestätigte. Bedienung etwas hektisch und kurz
angebunden, mittlere Wartezeit auf das Essen, exzellente Qualität (bestes Pfeffersteak der besuchten Restaurants). Komplettpreis für 2 Personen (incl. der obligatorischen Flasche lokalen Rotweins + Espressi) etwas höher bei rund 36.- EUR.
- Nicht besucht, aber preislich kaum anders einzustufen als das vorgenannte, wurde das Restaurant "Portvgália". Hierbei handelt es sich auch um eine landesweit agierende bekannte
Kette mit gutem Ruf, die an exponierten Standorten hochwertige Gastronomie bietet. Gediegenes Äusseres, Innenbereich minimalistisch modern, Aussengastronomie verfügbar.
- Im Bereich des Hafens sind noch weitere Restaurants angesiedelt, u.a. auch ein italienisches Restaurant, das insgesamt vier Mal aufgesucht wurde. Dieses Restaurant bietet eben eher Küche
mit italienischen Wurzeln (Pastavariationen, Pizza, Fleischgerichte) und hält auch einen windgeschützten Aussenbereich vor. Freundliche Bedienung, beliebt bei Familien mit Kindern,
sehr kurze Wartezeiten, Komplettpreis vergleichbar mit "Cervejeira Lusitana".
> walking downtown:
- Auf dem Fussweg von der Ober- zur Unterstadt, etwa in der Mitte der ansteigenden Strasse, befindet sich ein Restaurant mit Bar, das einen wirklich malerisch exponierten Standort sein
Eigen nennen kann. Von der Terrasse des "Restaurante Baluarte", in dessen Erdgeschoss sind eine
kultig eingerichtete Bar befindet, kann der Gast seinen Blick über die Bucht von Cascais mit
der gesamten Küstenlinie in Richtung Lissabon streifen lassen und gleichzeitig die Ausläufer des Sintra-Gebirges erspähen. Dieses Restaurant war zwar das Teuerste der besuchten Lokalitäten, was sich aber in Anbetracht der gebotenen
Leistung sehr relativierte. Zeitweise kümmerten sich drei Ober um das Auftragen und Anrichten der Speisen, der alle paar Minuten auftauchende Ober zum Nachschenken des Rotweins war schon beinahe lästig ;). Freundliche Bedienung,
aufwendige Aufbereitung der bestellten Speisen direkt am Tisch, mittlere Wartezeit, schöne Aussicht, exzellente Qualität. Komplettpreis für zwei Personen (incl. der obligatorischen Flasche lokalen Rotweins + Espressi) lag bei 44.- EUR.
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