> Largo Luís de Camões:

Dieser Platz in der Unterstadt, einen Steinwurf vom Rathausplatz entfernt, kann als das Zentrum der Gastronomie Cascais' bezeichnet werden, da sich hier ein Restaurant an das andere reiht. Auch aus diesem Grunde wird verbal und unter Zuhilfenahme der jeweiligen Speisekarte um die Gäste gekämpft. Man sollte sich nicht sofort überfallen lassen, sondern sich selbst erst ein wenig unter den gebotenen Möglichkeiten umsehen.

- Beim 2. Besuch von Cascais im Juli 2010 nur einmal besucht wurde das Restaurant mit Bar namens "Chequers", das auch von überwiegend englischen Urlaubern angesteuert wird - was aber kein Nachteil ist. Sehr freundliche Atmosphäre und nette Bedienung, mittlere Wartezeit, breite Auswahl an Gerichten incl. Fischvariationen, flächige Aussengastronomie. Komplettpreis für zwei Personen (incl. der obligatorischen Flasche lokalen Rotweins + Espressi) lag bei 29.- EUR -- die Qualität hat sich gegenüber des Besuchs von 2006 etwas reduziert: Das Pfeffersteak nahm sich fast verloren in der großen Menge von Pommes Frites aus.

- Um auch ein wenig Abwechslung aufkommen zu lassen, wurde das direkt nebenan liegende Restaurant "The John Bull" nur im Jahre 2006 zweimal aufgesucht - beim Besuch im Juli 2010 ob anderer Prioritäten gar nicht mehr. Die Charakteristik ähnelt der des vorgenannten Restaurants sehr, die Preise ebenso. Schwerpunkt: Fischspeisen.

Cascais Zentrum


In der Unterstadt sind natürlich noch zahlreiche, weitere Restaurants unterschiedlichen Einschlags zu finden. Der Platz "Largo Luís de Camões" ist ebenso beliebt, um sich später am Abend einfach einmal hinzusetzen, um etwas zu trinken. Bei allen besuchten Restaurants sollte jedoch eine grundsätzliche Finesse beachtet werden: Kaum hat man sich am Tisch niedergelassen, wird meist sofort ohne Nachfrage das sog. "Couvert" serviert. Es besteht aus Weissbrot, Oliven und meist einem mehr oder weniger grossen, verpackten Käse. Im Schnitt kostet diese Vorspeisenauswahl p.P. 1.- bis 2.- EUR. Da wir ab und an einen recht grossen Käse als Beilage bekamen (.. den ich noch nicht einmal mochte), rührten wir diesen nicht an und mussten ihn auch nicht extra bezahlen.

Wer keinen sonderlich grossen Hunger verspürt oder nur eine Kleinigkeit für Zwischendurch essen möchte, hat am Ende der Fussgängerzone in Richtung des Bahnhofs dazu Möglichkeiten. Doch finden sich, wie in Deutschland, auch einige Dönergeschäfte sowie ein McDonald's-Restaurant. Alternativ bietet sich auch ein Besuch des oberen Stockwerkes des Einkaufszentrums "CacaisVilla" an. Hier hat man mannigfaltige Auswahl an verschiedenen Restauranttypen, die durch die Bank auf Selbstbedienungsbasis funktionieren. Nachdem die Wahl getroffen wurde, kann man sich irgendwo auf der gesamten Etage einen genehmen Sitzplatz suchen - unabhängig vom Restauant, bei dem die Speise erworben wurde. Diese Art von "Flächengastronomie", wo z.B. Kentucky Fried Chicken neben BurgerKing oder ein Spezialitätenimbiss neben einer Sushi-Bar angesiedelt ist, war schon von der Algarve her bekannt, ist aber in Deutschland noch nicht sehr häufig zu finden.


 Einkaufsmöglichkeiten | Praktisches

Touristischen Andenken findet der Besucher von Cascais, wie auch in anderen Orten, in Form kleiner Geschäfte, in denen sich allerdings auch etliches minderer Qualität tummelt, in der Unterstadt resp. in der Fussgängerzone verteilt. Üppige Auswahl an Bekleidungsgeschäften findet der Besucher vorzugsweise im schon erwähnten, mehrstöckigen Einkaufszentrum "CascaisVilla" gegenüber des Bahnhofes. Für den Einkauf von Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs kann auch die Filiale der portugiesischen Kette "Pingo Doce" im Erdgeschoss von CascaisVilla herhalten - die Preise liegen auf bzw. etwas unter dem Niveau in Deutschland. Direkt gegenüber Im Innern von CascaisVila gibt es zudem einen echten und grossen Supermarkt der Kette "Jumbo". Wer im Bereich von Cascais (mit dem Auto) unterwegs ist, wird auch wiederholt auf Filialen der bekannten Kette "Lidl" stossen, die sich ebenfalls für einen kleinen Einkauf zwischendurch anbieten.

Um eine äusserst üppige Auswahl an Geschäften und Einkaufsmöglichkeiten zu finden, bedarf es jedoch eines fahrbaren Untersatzes. Bekanntermaßen lieben die Portugiesen sehr üppig dimensionierte Shopping Malls, die es im nördlichen Umland von Cascais bzw. Estoril und natürlich im Bereich von Lissabon in hinreichender Zahl gibt. Bei Alcabideche, einige Kilometer nördlich von Cascais, bietet sich beispielsweise ein Besuch von "CascaisShopping" an. Eine fast nicht enden wollende Zahl an Geschäften jeglicher Couleur samt der obligatorischen Restaurants wird wohl (fast) jeden Shoppingliebhaber erfreuen können. Das Parken im dazugehörigen Parkhaus ist übrigens kostenfrei, das Auffinden des Standortes selbst wird aufgrund der zahlreichen, überdimensionalen Hinweisschilder nicht schwer sein. Wem das noch nicht reicht, fährt weiter Richtung Norden (Sintra) und findet daraufhin an der rechten Seite den neueren Einkaufstempel namens "Beloura Shopping". Der Schwerpunkt liegt hier jedoch eher auf Bekleidung.

Da man zwangsläufig zum Einkaufen und zum Füllen der Urlaubskasse auch sporadisch einmal an Geld kommen muss, sind Quellen vonnöten. Im Zentrum von Cascais und insbesondere in dem Estorils ist es keinerlei Problem, einen Geldautomaten zu finden, der dann auch fast immer eine mehrsprachige Benutzerführung bietet. Hier gibt es eine ausreichend grosse Dichte an Banken, die den Service der Bargeldbeschaffung unter Zuhilfenahme einer Maestro (ehem.: ec-) Karte anbieten. Die Gebühren für Bargeldabhebungen mit deutschem Plastikgeld belaufen sich auf 3 bis 5.- EUR pro Transaktion. Wer sich über diese Gebührenpolitik ärgert, tut dies zurecht. Bürger anderer EU-Staaten, wie etwa ein Österreicher neben uns, werden scheinbar für Barabhebungen nicht zur Kasse gebeten. Direkte Zahlungen in Restaurants, Geschäften und Tankstellen sind fast überall und problemlos mittels einer gängigen Kreditkarte abwickelbar.

Sollte der Cascais-Besucher, der das Buchen eines Mietwagens vor seiner Reise nicht tätigen wollte, jedoch vor Ort doch die Vorteile dieser sehr autarken Bewegungsform nutzen wollen, sei auf die zahlreichen Autovermieter vor Ort verwiesen. Windig wirkende Agenturen sind mir nicht aufgefallen, da es genügend Stützpunkte international bekannter Vermieter gibt (Stadtzentrum). Es sei an dieser Stelle jedoch nochmals darauf hingewiesen, dass, wie ich praktisch feststellen konnte, eine Buchung schon in Deutschland Vorteile bzgl. der Gesamtkosten und enthaltenen Features bietet. Meine Empfehlung bleibt nach bis dato drei Buchungen die Münchner Firma Sunny Cars, die als Vermittler auftritt und nach nunmehr zwei Buchungen zu vernünftigen Preisen und gutem Service mit neuwertigen Fahrzeugen der Anbieter SIXT Holiday Cars.

Cascais: Schöne Aussichten ...


Wer sich in Cascais gern einmal per Fahrrad die Stadt und Umgegend ansehen und erkunden möchte, kann sogar auf ein kostenloses Angebot der Stadt zurückgreifen. Unter dem Eigennamen BiCas werden, nur gegen Vorlage eines Personalausweises, dem Stadtbesucher qualitativ gute Fahrräder kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ein Stützpunkt dieser Vermietung befindet sich in der Oberstadt auf dem Parkplatz vor der Festung "Cidadela de Cascais". Interessant: Keines dieser Fahrräder hat ein Schloss ...

Da man nun vielleicht nicht alles per Fahrrad oder zu Fuss erkunden möchte, bietet sich eine Fahrt mit dem niedlich wirkenden Ministadtbus mit Eigennamen BusCas an. Dieser pendelt zwischen dem Touristenziel "Boca do Inferno" und Estoril hin und her. Der Fahrpreis liegt pro Person bei rund 1.- EUR für einen Streckenabschnitt. Der zentrale Haltepunkt dieser Busse ist der Hauptbahnhof im Ortsmittelpunkt


 STRÄNDE in der Region

Zwar kann ich nicht als euphorischer Strandliebhaber gelten, doch sollen hier einige Hinweise zu diesem Thema nicht fehlen. Im direkten Bereich des Ortes Cascais gibt es im Grunde nur spärlich wirkende, meist künstlich geschaffene Ministrände. Gegenüber des Rathausplatzes in der Unterstadt existiert der kleine Strand "Praia da Ribeira" (Sand), der stadtnäher wohl kaum liegen kann. Ob das Baden dort erstrebenswert ist, lasse ich einmal dahingestellt, da er direkt in der Bucht von Cascais (Baía de Cascais) liegt und somit auch allen Verschmutzungen durch die hier umherfahrenden Schiffe und Boote ausgesetzt ist.

Strände: Cascais und Estoril


Nur einige Schritte weiter, in einer Felsenaussparung, findet man den ebenfalls kleinen Sandstrand "Praia da Rainha". Hier existiert immerhin auch eine Snackbar und eine Treppe, die fast direkten Zugang zur Fussgängerzone bietet. Das Wasser ist hier sehr ruhig, nur ist wenig Platz vorhanden.

Ein Stückchen weiter in Richtung Estoril findet man dann auch einen Strand, der ein wenig üppiger geschnitten ist. Am "Praia da Conceicão" (Sand) findet man auch Restaurants und Bars sowie einen Überwachungsposten. Der meiner Ansicht nach erwähnenswerteste Strand der Region Cascais/Estoril ist der namens "Praia do Tamariz". Er liegt direkt am Fussende des Estoriler Spielcasinos unterhalb der Bahnstation, kann sogar über einen Tunnel besucht werden und ist bei schönem Wetter stets belebt. Hier existieren mehrere Bars und Restaurants, kleine Geschäfte, ein Überwachungsposten mit medizinischer Hilfe und sogar benachbart einem öffentlichen Freibad mit Meerblick. Zudem werden hier auch Liegen, Matten und Sonnenschirme verliehen.

> Bucht Sta. Marta | DetailansichtIn westlicher Richtung des Zentrums von Cascais trifft man zuerst auf den in fast jedem Reiseführer erwähnten, sehr idyllisch gelegenen Flecken "Praia de Sta. Marta" mit seinem unübersehbaren, bunt geringelten Leuchtturm. Dieses schön gelegene Örtchen würde ich aber keinesfalls mehr als erwähnenswerten Strand bezeichnen. Vor dem Neubau des nebenan gelegenen Yachthafens waren die Möglichkeiten vielleicht noch vorhanden, jetzt im Grunde gar nicht mehr. Bei herrschender Flut, die Gezeiten des Atlantiks sind hier stets sicht- und spürbar, bleibt nur ein kleines Stückchen Sand unterhalb des Museums "Museu Condes de Castro Guimarães", das laut offiziell aufgestellter Beschilderung auch nicht mehr zum Baden betreten bzw. genutzt werden darf. Einzig das kleine Restaurant, das am Rande der Bucht in den Fels eingebettet ist, kann hier einen kleinen Aufenthalt wünschenswert machen.

Und wo findet man nun einen echten Strand, um sich in die im Sommer 17 bis maximal 21°C kalten Fluten des Atlantiks zu stürzen? Hierzu ist doch schon die Nutzung eines fahrbaren Untersatzes gefordert, denn der Küstenstreifen westlich Cascais' ist grundsätzlich eher steinig und mit steileren Felsabhängen gesegnet. Der nächste, richtig grossflächige Strand ist der namens "Guincho" (Praia Grande do Guincho), etwa 8 km westlich von Cascais. Wer diesen breiten, üppigen Sandstrand besucht, sollte jedoch ein wenig Nehmerqualitäten mitbringen. Nicht umsonst ist der Strand in Windsurferkreisen durch seinen steten Wellengang und die Strömung sehr bekannt sowie berüchtigt - ein Highlight bezogen auf Europas Surfreviere, was sich auch in wiederholt stattfindenden Läufen zur Surf-WM widerspiegelt. Teils ist es hier jedoch so windig, dass sich der Dünensand bis auf die angrenzende Küstenstrasse hinauf bewegt.

Wer dann bereit ist, noch weiter zu fahren, sollte sich zum grossen Strand "Praia Grande" westlich von Sintra begeben oder auch zum fast benachbarten Areal "Praia das Macãs".


 Einige ANREGUNGEN für mögliche AUSFLÜGE

Wie üblich sei an dieser Stelle Ausflugswilligen die Buchung eines Mietfahrzeuges empfohlen, da man damit, unabhängig festgelegter Tourenpläne, sehr flexibel agieren kann und auch hier oder dort einfach einmal anhält. Die Preise dafür bewegen sich leicht unterhalb des Niveaus in Deutschland, insbesondere bei einer Vorabbuchung.


Estoril

Um mit Standort in Cascais die nebenan liegende Stadt Estoril zu besuchen, bedarf es natürlich nicht unbedingt eines Fahrzeuges, da der Weg über die Strandpromenade auch gut zu Fuss zurückgelegt werden kann (alternativ: BusCas oder S-Bahn mit Richtung Lissabon). Es wird wohl > Casino Estoril mit vorgelagertem Park | Detailansicht hauptsächlich der strandnahe Part Estorils sein, was man sich ansehen wird. Zentrum ist der unübersehbare, schön gestaltete Park vor dem grössten Casino Europas, der von gepflegter Vegetation umrahmt ist. Gleichwohl sind an den Flanken zahlreiche, aufwendig gestaltete Gebäude aus der eigentlichen Boomzeit Estorils vorhanden, die teils idyllisch angelegte Strassencafés beherbergen. Das Casino von Estoril bietet sich natürlich auch dazu an, am Abend zu einem Roulette- oder Black Jack-Spiel besucht zu werden oder auch einem Konzert, einer Aufführung oder einer Ausstellung einen Besuch abzustatten, die zahlreich angeboten werden. Ihren eigenen Reiz und Charme hat diese Stadt immer noch bewahrt, dessen Zeitzeugen die prunkhaften Villen im Vorort Monte Estoril nach wie vor sind - auch, wenn hier und da der Putz schon etwas abblättert.


Serra de Sintra | Cabo da Roca

Wenn man der Strasse Richtung Westen von Cascais aus folgt, führt diese am Meer entlang am bunten Leuchtturm Cabo Raso vorbei und führt weiter zum schon erwähnten Strand "Guincho". Durch die dort herrschenden Winde vom offenen Meer im Westen wird es meist zunehmend frischer - ein Grund, bei dieser Fahrt ruhig ein wenig wärmendere Kleidung mitzunehmen. Vom Strand aus geht die Fahrt weiter mit einem Rechtsschwenk ins Landesinnere. Hier bewegt man sich schon in den südlichen Ausläufern des Sintra-Gebirges ("Serra de Sintra"), die mit zunehmend üppigerer Vegetation jedweder Couleur die Weiterfahrt interessant macht. Nicht wundern sollte man sich, dass es hier auch im Sommer ein wenig wolkenverhangen oder neblig sein kann. Zumindest hat dieses Gebirge für Gäste der südlichen Küstenregion, der Costa do Estoril, den Vorteil, dass es als Wetterscheide wirkt und den Grossteil der Wolken vom Küstenstreifen fernhält. Das Sintra-Gebirge diente in früheren Zeiten den Reichen Lissabons sowie Adligen als Sommerfrische und somit als willkommenes Fluchtziel zur Abkühlung.

Cabo da Roca


Biegt man im Örtchen Malveira da Serra nach links ab, wird man mittels Wegweisung fast automatisch zum westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, dem "Cabo da Roca", hingeführt. Der letzte Teil der Strecke führt durch die recht engen Strassen des Ortes Azóia, der wie ein typisch portugiesisches Dorf wirkt. Dem sehr voluminösen Leuchtturm am Kap sieht man seine, in früheren Zeiten wichtigere, Aufgabe an, den Schiffen den rechten Weg zu weisen. Dieses schroffe Ende Europas wirkt auf den Besucher sehr beeindruckend und ist von steilen, tiefen Klippen geprägt sowie meist sehr stark dem Wind ausgesetzt. Beim Besuch 2006 hatten wir, trotzdem es Juni war, an diesem Punkt nur 17°C. Eine Steinsäule dient als Markierungszeichen dieses geographisch interessant gelegenen Ortes, auf der auch die Geo-Koordinaten eingemeisselt sind. Dieser Aussichtspunkt ist selbstverständlich auch Ziel zahlreicher Ausflugs- und Reisegruppen, d.h. dass es hier zu verschiedenen Tageszeiten voll werden kann.


Sintra

Historischer Ortskern Sintras von obenUm vom "Cabo da Roca" zur Stadt "Sintra" zu gelangen, durchquert man den Nationalpark Sintra-Cascais, resp. das Sintra-Gebirge, von West nach Ost. Die Strecke ist zwar nicht sehr lang, aber bedingt durch teils serpentinenartige Strassenverläufe und Durchfahrt von Ortschaften zieht sich die Fahrt etwas hin - was aber kein Nachteil ist, denn die vorbeiziehenden Landschaften sind sehr reizvoll, natürlich und schön. Hier fallen dann auch gleich die eine gehörige Strecke parallel zur Strasse verlaufenden Schienen auf, die zur historischen Strassenbahn Sintras gehören. Diese Bahn, die die Stadt per Durchquerung der romantisch wirkenden Region mit dem Strand Praia das Macãs im Westen verbindet, kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Für etwa nur 2.- EUR (Erwachsene, Kinder bis 4 Jahre: kostenlos) lohnt es sich sicher, wenn man ein wenig Zeit mitbringt, diese Fahrt zu erleben.

Typische Gasse in Sintra - gespickt mit kleinen GeschäftenDer historische Stadtkern Sintras hat anheimelnden Charme und bietet das Ambiente des ursprünglichen Portugal. Viele kleine, enge Gassen mit niedlichen Geschäften laden zum Spaziergang ein, die vorhandene Dichte an Strassencafés sowie weiterer Gastronomie lässt den Besucher sicher nicht verhungern oder verdursten. Bunte und verwinkelte Gebäude, teils älterer Bausubstanz, teils restaurierter Art, machen den Spaziergang zusätzlich interessant.

Einen etwas weiteren Weg von gut 4 Kilometern ab dem historischen Zentrum muss der Besucher auf sich nehmen, wenn er den berühmten Palast "Palácio Nacional da Pena", der wirkt wie ein buntes Märchenschloss, besuchen möchte. Über Pfade durch einen sehr hübschen Park kann man dieses teils kitschig wirkende Monument als Mixtur aus vielen Baustilen erreichen. Deutlich näher, nämlich direkt im Zentrum, liegt der "Palácio Nacional de Sintra", der mit seinen beiden hohen Kamintürmen ein Charakteristikum für die Stadt darstellt. Neben anderen, zahlreichen Museen ist besonders das Museum für moderne Kunst ("Museu de Arte Moderna") hervorzuheben, das seine Exponate in einem ehemaligen Casino ausstellt. Durch die Dichte an historischen Schätzen und die Lage Sintras wurde die Stadt und Region im Jahre 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt, was schon den hohen Stellenwert dieses Ortes in der Kulturlandschaft ausdrückt.

 

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